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Frauengesundheit 15. Juni 2023 Antragsteller: Hauke Hansen MdL (CDU-Fraktion)

Die Situation von Endometriose-Betroffenen verbessern

Drucksache 20/1064(neu) · Antrag der Fraktionen von FDP, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und SSW

Der Landtag stellt fest, dass etwa 5–15 % aller Frauen unter Endometriose leiden. Somit ist Endometriose die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung in Deutschland. Trotz dieser weiten Verbreitung vergehen bis zur Diagnose im Durchschnitt 7,5 Jahre – vor allem zurückzuführen auf mangelnde Aufklärung und unterfinanzierte Forschung.

Der Landtag begrüßt, dass die Bundesregierung durch eine neue Förderlinie fünf Millionen Euro für die Forschung an Endometriose zur Verfügung stellt.

Der Landtag fordert die Landesregierung auf, die auf Bundesebene geplante nationale Strategie Endometriose positiv zu begleiten und sich mit eigenen Schleswig-Holsteinischen Strategievorschlägen konstruktiv zu beteiligen. Die Strategie sollte neben einer Aufklärungskampagne die Bereitstellung von Mitteln aus dem Bundesprogramm zur Erforschung von Ursachen, neuer Diagnoseverfahren und besserer Behandlungsmöglichkeiten beinhalten. Bei den Maßnahmen soll auch die mit der Endometriose verwandte Krankheit Adenomyose berücksichtigt werden.